Aktuelle Nachrichten

Anhänger auf Vordermann gebracht

Einige Mitglieder der Ortsgruppe Arnstorf trafen sich am 04.01., um den Geräteanhänger des Hochwasserrettungszugs Niederbayern-Oberpfalz zu checken und zu säubern. In dem Anhänger befindet sich technische Ausrüstung für den Katastrophenfall, unter anderem ein Zelt, Notstromaggregat, Motorsägensatz, Telekommunikationsatz und Grundverpflegung für den kompletten Rettungszug bis zu 24 Stunden. Außerdem beschaffte unser Technischer Leiter Johannes Sittinger neue Regenkleidung für […]

Arbeitseinsatz

Am 28.12. trafen sich einige Mitglieder der Wasserwacht Arnstorf zum Arbeitseinsatz. Es wurden unter anderem sämtliche Ausrüstungen gecheckt, Garage, Werkstatt und Wachraum aufgeräumt, sowie die neuen Spinde eingeräumt, die vor Kurzem von ein paar fleißigen Wasserwachtlern gebaut wurden. Jetzt ist die Ortsgruppe bereit für das neue Jahr 2017!

Ein Hochwasser ohne Vorwarnung

Rottal-Inn: am Mittwoch haben sehr starke Niederschläge, die auch nur in bestimmten Teilen des Landkreises Rottal-Inn niedergegangen sind, dafür gesorgt dass in nur wenigen Stunden im Landkreis ein Katastrophe besonderen Ausmaßes begonnen hat.

 

Am Mittwoch gegen 11.00 Uhr wurde ein SEG Alarm für die die SEG Postmünster ausgelöst um den Rettungsdienst über ein überflutete Straße in Triftern zu bringen. Eigentlich nichts besonders für bestimmte Ort wenn es stärker geregnet hat. Jedoch haben Niederschläge seit dem Morgen im Umland von Triftern, das in einem Tal liegt, dafür gesorgt dass der Boden keine Niederschläge mehr aufnehmen konnte. Der jetzt einsetzenden Starkregen, sorgte dafür, dass innerhalb von einer halben Stunde der Ort Triftern zweigeteilt war, dass der eigentlich harmlose Altbach eine Dimension angenommen hat, die kein Mensch bis heute glauben kann und nun viele Anwohner eingeschlossen waren. Daraufhin wurden weitere WRD Einheiten nach Triftern und dem Umland alarmiert. Gegen 1300 Uhr kam es dann zum Dammbruch des Simbaches, ein ebenfalls eigentlich harmloser Bach, der durch die Stadt Simbach zum Inn hin läuft. Was dann passierte konnte man in vielen Berichterstattungen sehen und lesen.
Damit hatte man innerhalb kürzester Zeit 4 Einsatzgebiete für den Wasserrettungsdienst, im Landkreis Rottal-Inn die allesamt schnell abgearbeitet werden mussten. Das größte Schadensgebiet war dabei die Gemeinde Triftern mit Anzenkirchen und Simbach am Inn.
Die Wasserwacht Rottal-Inn lies alle verfügbaren Wasserrettungskräfte aus den angrenzenden Landkreisen und Leitstellenbereichen entsprechend der Bereichsfolgen alarmieren. Knapp 30 Boote, rund 150 Helfer konnten 480 Evakurierungen durchführen, davon waren fast 50 Lebensrettungen. Die Luftretter der eingesetzten Wasserrettungskräfte und der Bergwacht bargen zusätzlich noch über 40 Menschen mit stellenweise bis zu 6 Hubschraubern aus Hausern, Fahrzeugen oder abgeschnittenen Landteilen.
Bereits am Abend bzw. am Donnerstag Mittag war dann für die meisten Gebiete alles wieder vorbei (aus wasserrettungsdienstlicher Sicht). Am Donnerstag Abend wurde dann die letzte fremde WRD Einheit, die in Simbach eingesetzt war, nach Hause entlassen. Seitdem stellt die KWW Rottal-Inn die benötigten Kräfte in Simbach, dabei wird der Regelbetrieb für den WRD im Einsatzgebiet des gesamten Landkreisen weiterhin uneingeschränkt aufrecht erhalten.
Seit gestern besetzt die Wasserwacht Rottal-Inn in der Stadt Simbach die BRK-Helferpunkte zur medizinichen Erstversorgung der Helfer und Anwohner und gibt Essen und Getränke an die Helfer u. Anwohner aus. Wir arbeiten wieder einmal Hand in Hand mit den Kräften von Betreuungs- u. Sanitätsdienst.
Die KWW Rottal-Inn bedankt sich heute bereits bei allen alarmierten und eingesetzten Kräften der Kreiswasserwachten Passau, Altötting, Mühldorf, Dingolfing, Landshut, Kelheim und Deggendorf, sowie den Kräften der DLRG aus dem Leitstellenbereich Traunstein und den Bergwachtkräften die in der Wasserrettung eingesetzt waren.
Die Vorsitzende der Wasserwacht Bayern Frau Ministerin Ulrike Schaft lobte bei Ihren Besuchen die professionelle und schnelle Arbeit der Einsatzkräfte.