Aktuelle Nachrichten

Aus Tauchfortbildung wird Ramadama

Am Sonntag, den 9.November führte die Wasserwacht Ortsgruppe Arnstorf eine Tauchfortbildung in der Kollbach durch.
Hierbei sollten die vier neuen Rettungstaucher das Absuchen von Gewässern mit Hilfe der Pendelsuchmethode üben. Außerdem wurde die Tiefe des Wasserlaufes erkundet, um so im Einsatzfall besser reagieren zu können.
Doch bereits nach wenigen Minuten im Wasser zogen sie das erste Fahrrad heraus. Dies führte zu einem kleinen Wettkampf zwischen den Tauchern und schon nach kurzer Zeit wurden zwei weitere Räder an Land gebracht. Am Ende fanden die vier eingesetzten Taucher sechs Fahrräder, drei Verkehrsschilder, einen Cityroller, eine ca. fünf Meter lange Brückenverkleidung aus Metall, einen Gullideckel, eine Lederhandtasche mit Inhalt, einen zerstörten Automaten sowie Töpfe, Farbdosen, einen Maßkrug, Flaschen und sonstigen Kleinkram.
Die Aktion weckte schon bald großes Interesse bei den vorbeikommenden Passanten. In Gesprächen konnten wir so unsere Aufgaben und Ziele erläutern.
Wegen des großen Erfolgs planen wir schon bald wieder eine ähnliche Aktion, zum einen als Übung zum anderen um die Umwelt zu entlasten.

Taucheinsatz am Wehr in Postmünster

Am Samstag, den 11. Oktober 2008 führte die Wasserwacht Rottal-Inn einen Tauchauftrag des Straßen- und Wasserbauamts am Wehr des Stausees Postmünster durch. Die Aufgabe bestand darin einen Metallkorb, der den Kontrollschacht abdeckt, zu demontieren.
Die Taucher der Ortsgruppen Arnstorf und Eggenfelden konnten die Schrauben mithilfe von Druckluftschraubern lösen und die Abdeckung anschließend an Land bringen.
Nach getaner Arbeit trafen sich die beteiligten Kräfte noch zum Mittagessen in der Wasserwachtstation Postmünster.

Taucheinsatz der besonderen Art

Postmünster: die KWW Rottal-Inn wurde vom Straßen- u. Wasserbauamt gebeten, einen Sicherheitskorb des Kontrollschachtes für die Wehranlage zu suchen und ggf. ab zu montieren. Am heutigen Samstag rückten nun Kräfte der SEG Postmünster, Arnstorf und Eggenfelden um hier das Amt zu Unterstützen.

Ausflug der Wasserwacht Arnstorf

Auch dieses Jahr organisierte die Ortsgruppe Arnstorf einen Ausflug für alle Mitglieder. Dieses Mal ging es nach Passau und Umgebung. Erster Programmpunkt war die Besichtigung des Rettungshubschraubers Christophorus Europa 3, der in Suben stationiert ist. Gleich bei der Ankunft am Flugplatz flog der Hubschrauber davon, kam aber nach ca. einer Stunde zurück und ein Flugrettungssanitäter erklärte den interessierten Wasserwachtlern die umfangreichen Aufgaben seines Berufs und die Ausstattung des Eurocopter EC 135. Seit 1983 haben die Notarzthubschrauber des ÖAMTC über 178.000 Rettungsflüge absolviert; der Subener Hubschrauber flog allein im Jahr 2007 1.252 Einsätze.
Da auch für das leibliche Wohl gesorgt werden musste, fuhren alle weiter nach Hacklberg zum Mittagessen. Danach ging es weiter in die Rettungsleitstelle Passau. Hier zeigten die Mitarbeiter die Gerätschaften und welche Schritte bei einem Notruf ablaufen.
Damit auch der Spaß nicht zu kurz kam, stand als letztes noch ein Besuch im Hochseilgarten Passau auf dem Programm. Um sich mit der Technik vertraut zu machen, gab es einen kleinen Übungsparkour in zwei bis drei Meter Höhe. Im Anschluss konnte jeder in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sechs bis zwölf Meter über dem Erdboden seine Kräfte messen. Sich an die höchsten Stellen zu wagen, forderte so manch einem einige Überwindung ab, aber letztendlich gab es für alle wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Übung des Wasserrettungszugs Ostbayern

Auch dieses Jahr führte der Wasserrettungszug Ostbayern (Niederbayern/Oberpalz) wieder eine Übung durch. Dieses mal wurde ein Hochwassereinsatz in Passau geprobt. Dabei übernahm der Zugtrupp aus Arnstorf zusammen mit dem Zugführer die Organisation der Einsatzkräfte, die diverse Aufgaben, wie Erkundungen, Evakuierungen aus den überfluteten Gebieten oder Taucheinsätze, durchzuführen hatten. Außerdem wurde zur Versorgung des Zugrupps eine Notstromversorgung aufgebaut.
Im Anschluss wurde der Übungsverlauf besprochen, um für zukünftige Übungen und Einsätze zu lernen und den reibungslosen Ablauf zu sichern.

Wasserwacht trainiert Rettung aus reißender Strömung

Das zweite Jahr in Folge haben Einsatzkräfte der Kreiswasserwacht Rottal-Inn zusammen mit Mitgliedern der Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall an einem Fließgewässer-Training in der Saalach bei Bad Reichenhall teilgenommen. Einen Tag lang konnten sich die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung der Ausbilder Alexander Schwarz und Christian Standl mit der Strömungsrettung vertraut machen.
Nach einigen Technikübungen zur Flussüberquerung und zum sicheren Begehen eines Strömungsabschnittes frischten die Teilnehmer an der Saalach ihre Fähigkeiten beim aktiven und passiven Schwimmen im Fließgewässer auf und übten den Umgang mit dem so genannten Wurfretter und die Springerrettung. Ein in der Strömung gespannter Balken diente als fiktives, natürliches Hindernis und musste von den Einsatzkräften schwimmend überquert werden, was nach stundenlangem Training im Wasser bei einigen an den Kraftreserven zehrte. Mit viel Aufwand bauten die Gruppen eine Hilfsseilbahn über den Fluss: Fixiert am Führungsseil können so im Ernstfall Retter, Patient, eine Trage oder sogar ein Boot mit zusätzlichen Zugseilen oder einem Flaschenzug über das Wasser transportiert werden. Einsatztaktik und Teamarbeit waren besonders am Ende des Trainingstages gefragt: Ein fiktiv verunfallter Wassersportler musste von einem Stein mitten im Fluss gerettet werden. Mit vier Seilen platzierten die Wasserretter unter vereinten Kräften gegen die Strömung ein Schlauchboot punktgenau vor dem Patienten, der sofort von einem Wasserretter in die Seilfähre gezogen und sicher an Land gebracht wurde.

Fortbildung der Rettungstaucher

Am Sonntag den 17. August 2008 führten die Taucher der Ortsgruppe Arnstorf eine Übung am Steinbergersee durch.
Da in unserem Landkreis nur Gewässer bis ca. 5 m Tiefe vorhanden sind werden solche Übungstage regelmäßig am Attersee in Österreich oder im Steinbergersee durchgeführt. Dieses Mal stand vor allem Orientierungstauchen und der freie, kontrollierte Aufstieg auf dem Programm.
Die Ortsgruppe Arnstorf hat vier ausgebildete Rettungstaucher, vier weitere befinden sich zurzeit in Ausbildung.