Eisrettungsübung mit der Feuerwehr

Zu einer nächtlichen Eisrettungsübung trafen sich Kräfte der SEG Eggenfelden und der Feuerwehr Eggenfelden. An der Rott wurden die verschiedenen Rettungstechniken geübt.Dabei hat sich herausgestellt, daß einiges doch mit großer Anstrengung erledigt werden muß. Abschließend zogen beide Organisationen eine positve Bilanz der nächtlichen Übung. Besonders Hervorgehoben wurde der Eigenschutz der Rettungskräfte.

Vermisstensuche mit kuriosem Zwischenfall

Die eingesetzen Rettungskräften wurden gegen 17.30 Uhr zu einer groß angelegten Vermißtensuche am Inn gerufen. Es gab eindeutige Hinweise, daß sich der Vermißte am Inn aufhält. Die Wasserwachtboote und das THW suchte den Inn von Simbach bis Ering stromabwärts ab, während die Feuerwehr stromaufwärts von Simbach bis Bergham suchten. Der eingesetze Polizeihubschrauber suchte neben dem Flußlauf auch die Innauen ab. Die Suche wurde mit dem Einbruch der Dunkelheit gegen 19.30 Uhr ergebnislos abgebrochen. Während der
Suchaktion versuchte ein anderer Mann sich entsprechend Aufmerksamkeit zu verschaffen. Er kletterte auf die Eisenbahnbrücke bei Simbach und sprang anschließend mit einem Salto in den Inn. Nachdem er aus den eiskalten Fluten wieder aufgetaucht war, stieg er auf der Braunauer Seite aus dem Inn. Der herbeigerufen Hubschrauber stellte den Springer, bis er von Polizeikräften aus Österreich in Gewahrsam genommen wurde. Das Nona-Team des Kreisverbandes kümmerte sich um die bei der Suche anwesenden Angehörigen.

Verkehrunfall – Auto versinkt im Wasser

Die SEG der WW Eggenfelden wurde zu einem Verkehrunfall an der B388 gerufen, bei dem ein Pkw, nachdem er über die Straße geschleudert war, in einem Weiher zum Stehen kam. Der Fahrer konnte sich, nachdem der Wagen abgesunken war, gottseidank selbst befreien. die angerückten WW Kräfte
mussten nur noch bei der Bergung des Fahrzeuges helfen.

Ölteppich auf Inn und Salzach

Der Alarm der Stufe 7 (Gefahrgutunfall) ging um 10.32 los. Die Feuerwehren Simbach, Kirchdorf, Seibersdorf, Julbach und Buch rückten aus. Die Ursache: Angeblich soll aus einer Firma im österreichischen Hallein bei Salzburg eine unbekannte Menge Öl in die Salzach ausgelaufen sein. Daraufhin habe sich ein hunderte Meter langer Ölteppich gebildet, der über die Salzach auf den Inn zu strömt. Wo und wieviel Liter genau, das war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.
Am Badesee in Gstetten trafen sich die Einsatzkräfte, um die Situation zu beratschlagen. Dort setzten die Wasserwacht Simbach sowie die Feuerwehr Simbach ihre drei Boote ein und erkundeten die Lage zu Wasser. An Land grübelte die Einsatzleitung über einer Karte zusammen mit der Polizei. Kurze Zeit später wurde auch noch das THW Simbach verständigt, um sich auf den Bau einer Ölsperre über den gesamten Inn vorzubereiten. Gleichzeitig versuchte die Einsatzzentrale im Simbacher FFW-Haus durch Telefonate mit der Feuerwehr Hallein, der Berufsfeuerwehr Salzburg, dem Landesfeuerwehr-komando Oberösterreich sowie den Landratsämtern Altötting und Rottal-Inn nähere Informationen über das Ausmaß der Öl-Verschmutzung zu erfahren.
Gegen Mittag stellte sich heraus, dass bei der Halleiner Firma rund 3000 Liter Spindelöl ausgelaufen waren und der Ölfilm rund 20 Kilometer lang sei. Die Salzburger Feuerwehren haben daraufhin bereits eine Ölsperre über die Salzach gezogen. Allerdings mit geringem Erfolg, da die Fließgeschwindigkeit des Flusses wegen der Regenfälle derzeit besonders hoch ist.
Die Einsatzleitung in Gstetten entschied daraufhin, schnell zu handeln. Der Inn in Gstetten ist allerdings zu breit für eine Ölsperre, deshalb wurde die Stelle in Simbach zwischen Eisenbahnbrücke und altem Grenzübergang gewählt.
Für den Aufbau wurde die Werksfeuerwehr der OMV Burghausen verständigt, welche die Bauteile der Ölsperre nach Simbach brachten. Um die Einsatzkräfte in Simbach rechtzeitig über den Ölteppich zu informieren, bezog die Wasserwacht derweilen auf der Salzach bei Raitenhaslach Stellung.
Doch gegen 12.45 Uhr kam dann alles wieder ganz anders: Der Krisenstab brach die Aktion ab. Auf Grund verschwindend geringen Erfolgsaussichten. Die ausgelaufene Menge war im Vergleich zur Wassermenge der Salzach (Abfluss zur Einsatzzeit über 330 000 Liter pro Sekunde) so gering, dass das Öl mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht vom Wasser zu trennen sei.

Vermißtensuche auf dem Inn

Um 16.46 wurden die Feuerwehren Kirchdorf, Simbach und Seibersdorf und etwas später die Wasserwacht Simbach, Prienbach und Eggenfelden zu einer Vermisstensuche gerufen. Ein sehr unklares Meldebild ließ die Einsatzleitung lange in ungewissheit, ob es sich um einen Schwimmer oder etwa um einen Kajakfahrer handelte, der vermisst wurde. Der von der Wasserwacht bereitsgestellte Luftretter kam nicht zum Einsatz. Eine besondere Schwierigkeit zeigte sich, da der Inn zu diesem Zeitpunkt hochwasserführend war und sehr viel Treibgut in seiner sehr starken Strömung mitführte. Auf einer rund 12 km langen Flussstrecke wurden die Uferbereiche sowie der Flussverlauf in der Salzachmündung abgesucht. Gegen 18.00 Uhr wurde die Suche in Absprache mit der Polizei von der Einsatzleitung ergebnislos abgebrochen. Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der verschiedenen Hilfsorganisationen war sehr gut. Ebenso funktionierte die Absprache zwischen Wasserwacht und Feuerwehr in der Einsatzleitung, die vor Ort gebildet wurde.

50 jähriges Dienstjubiläum des Vorsitzenden

am heutigen Samstag wurde der langjährige und äußerst aktive Vorsitzende der KWW Rottal/Inn Herr Hellmuth Schmidt für seine unermüdliche und herausragende Arbeit für die Wasserwacht in den letzten 50 Jahren gedankt. In einer Feierstunde im Freibad Arnstorf an dem zahlreiche Gäste
teilnahmen, dankte die KWW und der Bezirksverband, vertreten durch Herrn Heinz Kathmann, dem Dienstjubilar.
Der Kreisvorstand dankte Schmidt und erwähnte die wichtigen und prägnaten Taten und Aktivitäten in seiner Laudatio.

Einsatz Flugzeugabsturz im Inn

Am Sonntag 07.07.02 gegen 17.00 Uhr stürzte ein Motorsegler, nachdem er eine Hochspannungsleitung übersehen hatte, in den Inn. Wrackteile wurden um die Absturzstelle geborgen. Die Kanzel mit den zwei Passagieren versank im Inn.
Die FW Braunau (OÖ) forderte die Wasserwacht Rottal/Inn zur Unterstützung mit Boot und Echolot am Montag um 7.10 Uhr an. Die Suche wurde
ergebnislos gegen 15.00 Uhr für Rottal/Inn beendet. Die Feuerwehrbezirke
Braunau und Ried im Innkreis suchten mit Unterstützung des SEK Cobra am Dienstag und gewaltigen Geräteeinsatz weiter. Die Arbeit wurde mit dem Auffinden der Kanzel abgeschlossen.
Für uns als WW hat es uns sehr gefreut unseren Österreichischen Nachbarn helfen
zu können. Eine Landkreisüberschreitende Hilfe haben wir schon mehrfach hinter uns und jetzt
noch Länderüberschreitend. Toll !!!!