Rottal-Inn: Gründer der WW Eggenfelden verstorben

am 01.05.1947 gründete Odo Lepel mit einigen Schwimmern am damaligen Rottbad die Ortsgruppe Eggenfelden und legte damit den Grundstein für die zahlreichen Ortsgruppen im heutigen Landkreis Rottal-Inn. Die Ortsgruppe Eggenfelden und die KWW Rottal-Inn werden ihn nicht vergessen. Am Donnerstag wird er in Regensburg, seinem eigentlichen Wohnsitz, zu Grabe getragen.

Einsatz für die Wasserwacht in Hofroth

Am Dienstag um 08:19 Uhr wurden die SEG Einheiten Arnstorf, Eggenfelden und Postmünster von der Rettungsleitstelle Passau alarmiert. Einsatzmeldung: Vermisstensuche
Die Person war laut Polizei ca. einen Tag vermisst.
Die Rott wurde mit Wasserrettern und Motorbooten im Bereich Hofroth abgesucht. Nach kurzer Zeit wurde leider aus der Vermisstensuche eine Leichenbergung.

Weihnachtsschwimmen 2008

Traditionell beteiligte sich die Wasserwacht Arnstorf auch dieses Jahr aktiv am Weihnachtsschwimmen der Wasserwacht Ortsgruppe Simbach am Inn. Obwohl einige Schwimmer aufgrund Krankheit nicht teilnehmen konnten, wagten sich doch vier Wasserwachtler ins zwei Grad kalte Wasser.
Die 3 km lange Schwimmstrecke von Kirchdorf nach Simbach bewältigten Sie ohne Probleme und wurden dann am Zielort von zahlreichen Zuschauern und einem bunten Feuerwerk begrüßt.

Wahlen und Weihnachtsfeier

Nur geringfügige Änderungen gab es bei den Neuwahlen zur Vorstandschaft der Wasserwacht Arnstorf. So wurden Vorsitzender Mario Ecker und 2. Vorsitzender Jürgen Knott in ihrem Amt bestätigt. Den Posten des technischen Leiters übernahm Thomas Bauer, der von Michael Mikolovics als Stellvertreter unterstützt wird. Eva Hager kümmert sich zusammen mit Martina Schaitl um die Jugendgruppe. Gertraud Ecker schied nach mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit als Kassier aus dem Amt aus. Abgelöst wurde sie von Simon Hitzenberger.
Bei der anschließenden Weihnachtsfeier blickten die Mitglieder der Wasserwacht auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück. Die SEG war unter anderem bei Vermisstensuchen in Eggenfelden, Pfarrkirchen und Postmünster im Einsatz. Zudem unterstützte sie das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf bei diversen Arbeiten am Wehr in Postmünster.
Schließlich wurde Jürgen Knott für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Ortsgruppe mit der silbernen Ehrennadel geehrt, in denen er sich über mehrere Amtsperioden als Vorsitzender einbrachte.

Einsatz für die Wasserwacht in der Mertsee

Am Freitag um 20:12 Uhr wurden die SEG Einheiten Arnstorf, Eggenfelden und Postmünster von der Rettungsleitstelle Passau alamiert.
Laut Einsatzmeldung wurden zwei Personen nach einem Verkehrsunfall an der Mertsee vermisst.
Die eingesetzten Taucher und Wasserretter suchten den Bereich großräumig ab. Nach ca. zwei Stunden wurde die Suche erfolglos abgebrochen.
Es stellte sich erst später heraus, dass sich die Beteiligten von der Unfallstelle entfernt hatten.

Aus Tauchfortbildung wird Ramadama

Am Sonntag, den 9.November führte die Wasserwacht Ortsgruppe Arnstorf eine Tauchfortbildung in der Kollbach durch.
Hierbei sollten die vier neuen Rettungstaucher das Absuchen von Gewässern mit Hilfe der Pendelsuchmethode üben. Außerdem wurde die Tiefe des Wasserlaufes erkundet, um so im Einsatzfall besser reagieren zu können.
Doch bereits nach wenigen Minuten im Wasser zogen sie das erste Fahrrad heraus. Dies führte zu einem kleinen Wettkampf zwischen den Tauchern und schon nach kurzer Zeit wurden zwei weitere Räder an Land gebracht. Am Ende fanden die vier eingesetzten Taucher sechs Fahrräder, drei Verkehrsschilder, einen Cityroller, eine ca. fünf Meter lange Brückenverkleidung aus Metall, einen Gullideckel, eine Lederhandtasche mit Inhalt, einen zerstörten Automaten sowie Töpfe, Farbdosen, einen Maßkrug, Flaschen und sonstigen Kleinkram.
Die Aktion weckte schon bald großes Interesse bei den vorbeikommenden Passanten. In Gesprächen konnten wir so unsere Aufgaben und Ziele erläutern.
Wegen des großen Erfolgs planen wir schon bald wieder eine ähnliche Aktion, zum einen als Übung zum anderen um die Umwelt zu entlasten.

Taucheinsatz am Wehr in Postmünster

Am Samstag, den 11. Oktober 2008 führte die Wasserwacht Rottal-Inn einen Tauchauftrag des Straßen- und Wasserbauamts am Wehr des Stausees Postmünster durch. Die Aufgabe bestand darin einen Metallkorb, der den Kontrollschacht abdeckt, zu demontieren.
Die Taucher der Ortsgruppen Arnstorf und Eggenfelden konnten die Schrauben mithilfe von Druckluftschraubern lösen und die Abdeckung anschließend an Land bringen.
Nach getaner Arbeit trafen sich die beteiligten Kräfte noch zum Mittagessen in der Wasserwachtstation Postmünster.

Taucheinsatz der besonderen Art

Postmünster: die KWW Rottal-Inn wurde vom Straßen- u. Wasserbauamt gebeten, einen Sicherheitskorb des Kontrollschachtes für die Wehranlage zu suchen und ggf. ab zu montieren. Am heutigen Samstag rückten nun Kräfte der SEG Postmünster, Arnstorf und Eggenfelden um hier das Amt zu Unterstützen.

Ausflug der Wasserwacht Arnstorf

Auch dieses Jahr organisierte die Ortsgruppe Arnstorf einen Ausflug für alle Mitglieder. Dieses Mal ging es nach Passau und Umgebung. Erster Programmpunkt war die Besichtigung des Rettungshubschraubers Christophorus Europa 3, der in Suben stationiert ist. Gleich bei der Ankunft am Flugplatz flog der Hubschrauber davon, kam aber nach ca. einer Stunde zurück und ein Flugrettungssanitäter erklärte den interessierten Wasserwachtlern die umfangreichen Aufgaben seines Berufs und die Ausstattung des Eurocopter EC 135. Seit 1983 haben die Notarzthubschrauber des ÖAMTC über 178.000 Rettungsflüge absolviert; der Subener Hubschrauber flog allein im Jahr 2007 1.252 Einsätze.
Da auch für das leibliche Wohl gesorgt werden musste, fuhren alle weiter nach Hacklberg zum Mittagessen. Danach ging es weiter in die Rettungsleitstelle Passau. Hier zeigten die Mitarbeiter die Gerätschaften und welche Schritte bei einem Notruf ablaufen.
Damit auch der Spaß nicht zu kurz kam, stand als letztes noch ein Besuch im Hochseilgarten Passau auf dem Programm. Um sich mit der Technik vertraut zu machen, gab es einen kleinen Übungsparkour in zwei bis drei Meter Höhe. Im Anschluss konnte jeder in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sechs bis zwölf Meter über dem Erdboden seine Kräfte messen. Sich an die höchsten Stellen zu wagen, forderte so manch einem einige Überwindung ab, aber letztendlich gab es für alle wertvolle Erfahrungen zu sammeln.