Massing. „Beachtliche
Leistungen im vorderen Bereich und großes Engagement aller Teilnehmer“, lautete
das Fazit von Organisator und Wettkampfleiter Magnus Gößl zum zweiten, separat von der Kreiswasserwacht (KWW) ausgerichteten Wettbewerb
im Rettungsschwimmen, an dem im Hallenbad in vier Altersstufen 12 Mannschaften
aus vier Ortsgruppen der KWW teilgenommen haben – zwei Gruppensiege feierte die
mit insgesamt fünf Mannschaften angetretene Wasserwacht Pfarrkirchen, je einen Spitzenplatz
bejubelte die WW Eggenfelden und die WW Gangkofen.

Wettkampfleiter Magnus Gößl hatte den
Theorietest, die Schwimmaufgaben und die Notfall-Szenarien auf die
Altersstufen, respektive auf das jeweils nach deren Ausbildungsstand zu
erwartende Wissen und Können abgestimmt. Gerade Kinder und Jugendlichen soll ja
auch bei der nötigen und früh einsetzenden Schulung das Mithelfen in der Rettungsorganisation
Wasserwacht Freude machen, während die Fähigkeiten gefördert und dabei
erweitert werden.

Am Kreiswettbewerb nahmen 12 Mannschaften der WW-Ortsgruppen
Pfarrkirchen, Eggenfelden, Gangkofen und Arnstorf teil, darunter erstmals auch
eine aus Mitgliedern zweier Ortgruppen (Gangkofen/Arnstorf) gebildete
Mannschaft – 70 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene plus Betreuer bzw.
Trainer. Den reibungslosen Ablauf gewährleisteten mehr als 20 Helfer-/innen
(u.a. Aufsicht beim Theorietest, Betreuung der Kinder in Wettkampfpausen) und
Schiedsrichter aus den Ortsgruppen Pfarrkirchen und Eggenfelden. Für
notfallgerechte „Verletzte“ sorgten drei Schminker (Catharina, Christin und
Christian Kögl) des Teams „Realistische Unfalldarstellung“ der WW Postmünster
(Leitung Christian Kögl). Die Ortsgruppe Postmünster stellte aus den Reihen
ihrer Jugend auch die Mimen für die Fallbeispiele.

Der Wettbewerb im Rettungsschwimmen ist mit seinen
verschiedenen und spezifischen Aufgaben für die Wasserwachtler eine ganz schöne
Herausforderung – zumal heuer erstmals nur drei „Disziplinen“ bekannt waren und
weitere drei erst am Wettkampftag als „Überraschungsaufgaben“ dazu kamen. Motiviert
sind alle Teilnehmer schon deswegen, weil’s ja das Ziel ist, die etwa
Gleichaltrigen anderer Ortsgruppen hinter sich zu lassen. Auf geht’s, das sind
die „Disziplinen“:

Außerdem ist der Naturschutz u.a. mit diversen
„Tastkästen“ für alle Altersstufen als Aufgabengebiet dabei – diese Stationen
hat der Leiters des Bereichs G.N.U. (Gewässer, Natur, Umwelt), Hubert Szücs,
zusammen mit Gaby und Michaela Szücs aufgebaut und betreut. Im schriftlichen
Theorietest sind fachliche Kenntnisse der Ersten Hilfe und über die Wasserwacht
nachzuweisen. „Erste-Hilfe“ an geschminkten „Verletzten“ (Platz-/Schürf-/Schnittwunden,
Knochenbrüche) vervollständigt die breite Palette. Wettkampfleiter Magnus Gößl
und seine Helfer sind dann mit den Auswertungen beschäftigt. Die Spannung bei
den Teilnehmern steigt und steigt.

„Die Wassererwacht hat wichtige Aufgaben
und wird gebraucht“, betonte Bürgermeister Josef Auer – allen Einsatzkräften sagte
er Dank und Anerkennung, sowohl für ihre Leistungen hier als auch für ihre
Dienste in anderen Regionen. Wesentlich sei für die Einsatzfähigkeit auch das Massinger
Hallenbad als Trainingsmöglichkeit. Den wichtigen Schwimmunterricht fördere die
Gemeinde ebenfalls mit diesem neben der Berta-Hummel-Grund- und
Mittelschule liegenden
Hallenbad. Allen Wasserwachtlern wünschte Auer weiterhin viel Freude in der
Gemeinschaft sowie bei ihren Aufgaben – „und dabeibleiben“, ermunterte er die
Aktiven noch.

Unter tosendem Beifall nahmen KWW-Jugendleiter
Thomas Herrmann und sein Stellvertreter Markus Gabriel die Siegerehrung vor – bei
der Verleihung der Urkunden und Pokale bzw. Medaillen an die Sieger und
Platzierten gratulierten auch Bürgermeister Josef Auer und KWW-Vorsitzender
Hans Nothaft. Ihre Anerkennung für große Einsatzfreude galt allen Teilnehmern –
ihr besonderes Lob für beachtliche Leistungen und ihre Gratulationen den siegreichen
Mannschaften. Das sind: in Stufe I die WW Pfarrkirchen/Team 2, in Stufe II die WW
Gangkofen/Team 1, in Stufe III die WW Eggenfelden und in Stufe IV die WW
Pfarrkirchen.

„Beachtliche Leistungen im vorderen Bereich und großes
Engagement aller Teilnehmer“, lautete das Fazit von Wettkampfleiter Magnus Gößl. „Die Wiederbelebung des Kreisentscheids im Rettungsschwimmen ist
gelungen“, freute sich KWW-Vorsitzender Hans Nothaft. Beide sprachen allen am
erfolgreichen Verlauf Beteiligten Dank aus – den Teilnehmern für die ambitionierte
Einstellung, den Betreuern und Helfern für ihr Engagement, den
Förderern Juwelier Maibaum und Generalagentur Forster (Nürnberger
Versicherungsgruppe) für das Stiften der Pokale und Medaillen bzw. die
finanzielle Unterstützung sowie der Marktgemeinde Massing für das kostenfreie
Überlassen des Hallenbades.     – lb