Pfarrkirchen. „Die
Kreiswasserwacht Rottal-Inn hat vom Potenzial bis zu den Einsätzen Steigerungen
aufzuweisen, ist in allen Bereichen gut dabei und kann sich mit ihren
Leistungen mehr als sehen lassen“, stellte KWW-Vorsitzender Hans Nothaft in der
Jahresfeier der Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Wasserrettungsdienstes (WRD) heraus
– hohe Anerkennung zollte den ehrenamtlichen Aktiven der Wasserwacht nicht nur
der BRK-Kreisvorsitzende, Landrat Michael Fahmüller sondern auch MdB Max
Straubinger, der 34 Einsatzkräfte mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ der
Bundesrepublik auszeichnete.

Der BRK-Kreisvorsitzende, Landrat Michael Fahmüller, dankte
allen Wasserwachtlern und der KWW-Vorstandschaft für ihre umfangreichen
Leistungen – „wenn die Wasserwacht gebraucht wird, ist sie da und zeigt
unermüdlichen Einsatz“, fügte er im Hinblick auf die Medaillenverleihung „Fluthilfe
2013“ hinzu. In hochdramatischen Situationen seien die Einsatzkräfte den Menschen
in Not im Raum Deggendorf und in Passau beigestanden. In der Ehrung
manifestiere sich nun der offizielle Dank, „weil Menschen, die sich im Ehrenamt
mehr als andere für ihre Mitmenschen engagieren so wichtig sind“ – denn ohne
sie wäre unsere Gesellschaft ärmer und kälter, unterstrich Fahmüller. Und zwar
nicht nur, weil sich die Wasserwacht im Katastrophenfall hohen Anforderungen
stelle, sondern weil sie das ganze Jahr über – an Badeseen und in Schwimmbädern
sowie an Eisflächen für – für die Bevölkerung im Einsatz sei. „Diese
Auszeichnung will sagen: Wir sind stolz auf Sie“, würdigte Fahmüller die
Leistungen der SEG-Einsatzkräfte der Wasserwacht.

 „Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Wasserwacht Rottal-Inn“
sprach MdB Max Straubinger den Einsatzkräften Dank und Anerkennung für die beim
Jahrtausendhochwasser 2013 den Betroffenen geleistete Hilfe aus; allen Aktiven zollte
der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Bundestagsfraktion für ihre
großartige jahre- oder sogar jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit Respekt und Hochachtung.
Den Dank für die Hilfeleistungen beim gewaltigen Hochwasser zeige das
Bundesinnenministerium mit den Einsatzmedaillen für die Beteiligten der vor Ort
agierenden Rettungsorganisationen, deren Koordinierung auch für den
Einsatzerfolg wesentlich gewesen seien. Das herzliche „Vergelt’s Gott“
verbanden die Redner mit der Bitte an die Wasserwacht, weiter so engagiert zu
bleiben und wünschten den Einsatzkräften alles Gute für die Zukunft. „Das
Anforderungsprofil wird noch höher“, ist sich KWW-Vorsitzender Hans Nothaft angesichts
so mancher Hochwasserschutz-Baumaßnahmen an der Donau sicher.

Die Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ hat Bundesinnenminister
Thomas de Maizière, dessen Unterschrift die dazu gehörende Urkunde trägt, im
Namen der Bundesrepublik Deutschland „als Dank und in Anerkennung für besonders
aufopferungsvolle Hilfe bei der Abwehr von Gefahren und der Beseitigung von
Schäden anlässlich der Flutkatastrophe Ende Mai und im Juni 2013“ verliehen –
an 34 Einsatzkräfte der KWW Rottal-Inn, die mindestens 24 Stunden im
Hochwassergebiet Deggendorf oder Passau tätig waren (Zeitraum 02.06. bis teilw.
12.06.2013) und mit Bundeswehr, Bundespolizei oder THW zusammengearbeitet
haben.

Die Verleihung der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ und Urkunden nahmen
MdB Max Straubinger, KWW-Vorsitzender Hans Nothaft und der
BRK-Kreisvorsitzende, Landrat Michael Fahmüller, zusammen mit dem Technischen
Leiter der KWW, Josef Feigl, BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann und
dessen Stellvertreter Johann Haider vor. – lb