Um 16.46 wurden die Feuerwehren Kirchdorf, Simbach und Seibersdorf und etwas später die Wasserwacht Simbach, Prienbach und Eggenfelden zu einer Vermisstensuche gerufen. Ein sehr unklares Meldebild ließ die Einsatzleitung lange in ungewissheit, ob es sich um einen Schwimmer oder etwa um einen Kajakfahrer handelte, der vermisst wurde. Der von der Wasserwacht bereitsgestellte Luftretter kam nicht zum Einsatz. Eine besondere Schwierigkeit zeigte sich, da der Inn zu diesem Zeitpunkt hochwasserführend war und sehr viel Treibgut in seiner sehr starken Strömung mitführte. Auf einer rund 12 km langen Flussstrecke wurden die Uferbereiche sowie der Flussverlauf in der Salzachmündung abgesucht. Gegen 18.00 Uhr wurde die Suche in Absprache mit der Polizei von der Einsatzleitung ergebnislos abgebrochen. Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der verschiedenen Hilfsorganisationen war sehr gut. Ebenso funktionierte die Absprache zwischen Wasserwacht und Feuerwehr in der Einsatzleitung, die vor Ort gebildet wurde.